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29.06.17

Deutsche Meisterschaft in Apolda

Von: Stefan, Hanna Marie

Mit Live-Partien und Eddi

Siegesserie & GM-Skalp

Heute (14 Uhr) geht in Apolda die Deutsche Meisterschaft los, und die ist so stark besetzt wie schon lange nicht mehr. Wir haben wieder einen Teilnehmer dabei: Eddi Miller, der sich inzwischen zum FM-Status empor geschwungen hat. Er ist unter den 40 Teilnehmern an 23 gesetzt und kommt in Runde 1 gleich gegen den Nationalspieler GM Rainer Buhmann dran. Viel Erfolg!

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Nach einem Remis zum Auftakt gegen Nationalspieler Rainer Buhmann, folgten drei wenig erfolgreiche Runden. Zunächst eine glatte Niederlage mit dem Budapester Gambit gegen Toptalent Vincent Keymer. Anschließend musste sich Eddi auch Eugen Heinert in einem komplizierten Endspiel geschlagen geben. In der 4. Runde hatte er Glück, dass sein Gegner nicht erkannte, wie viel besser seine Figuren standen, und sich auf eine Zugwiederholung einließ.

Aber ab Runde 5 ging es aufwärts - und wie: Erstes Opfer war Daniel Prenzler, der seine Bauern am Damenflügel zu weit nach vorne schob, was einen dieser Bauern kostete. Während Daniel im Endspiel damit beschäftigt war, die anderen Bauern zu decken, setzte Eddi einfach Matt. Auch in der 6. Partie nahm Eddi wieder die Damenflügelbauern ins Visier. Während sich der König von Uwe Kersten zu Fuß (auf die Rochade hatte er verzichtet) auf den Weg nach g2 machte, bediente sich Eddis Dame auf b2 und a3. Und 20 Züge später, nach a1D, gab Weiß auf. In Runde 7 war es Eddi, der zunächst einen Bauern abgeben musste. Doch nach einer Ungenauigkeit seines Gegners, GM Raj Tischbierek, bekam er diesen ohne Probleme zurück. Statt in ein ausgeglichenes Endspiel abzuwickeln, streute der Herausgeber der Zeitschrift Schach einen Zwischenzug ein und spielte von da an mit Qualität weniger. Im richtigen Moment gab Eddi die Qualität zurück und wickelte in ein gewonnenes Endspiel ab.

Morgen geht es ab 14 Uhr gegen den designierten GM Dimitrij Kollars.